Unterwegs im Spreewald
Pfingsten 2009 im Spreewald
Der Wetterbericht verspricht bestes Sommerwetter für Schleswig-Holstein und wir sollen in den Spreewald, wo die Regenwahrscheinlichkeit hoch ist und Staus auf den Autobahnen rund um Berlin lauern? Doch nach gut fünf Stunden (von Segeberg 450 km) sind wir in Raddusch (südlich von Lübbenau) angekommen. Der Platzstorch klappert uns ein fröhliches „Willkommen“ entgegen und die schwarze Wetterwand lässt sich durch eine eilig aufgebaute Plane in Schach halten.
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Das Gewässernetz (südöstlich von Berlin) rund um die Hauptspree ist für Kleinbootfahrer ein Paradies. Alle paar Kilometer gibt es nette Kneipen mit riesigen Bootsanlegeplätzen, auf den Fließen sind Kanus, Faltboote, Paddelboote aller Art und Kähne unter sich.
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In jedem größeren Ort gibt es einen Boots- und Fahrradverleih oder man lässt sich gemächlich im Kahn auf einer gebuchten Fahrt durch den Spreewald staken.
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Die Zeit scheint hier ein bisschen stehen geblieben zu sein. |
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Die Speisekarte bietet neben Spreewaldgurken aller Art, |
| Bis in die 50er Jahre war dieses Gebiet „unberührt“, man bewegte sich nur über das Wasser fort, erst danach begann die Straßen- erschließung. Vor den Schleusen und Kneipen gibt es gelegentlich einen Stau. |
von Bock- bis Grillwurst, Pommes, Fisch, Pfingstochse und die Spezialität: Was macht den Spreewälder stark? Kartoffeln, Leinöl und Quark! |
Ein heftiger Gewitterguss hat uns dann doch noch erwischt, aber es gibt die großen Kahnschuppen, hier kann man bestens auf besseres Wetter warten.
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