Regatta 20. September 2009
HERBSTREGATTA
oder: Wie komme ich am gescheitesten um SPITZENORT...
Herbstregatta 2009
Unser Segeberger See ist eines der schönsten Segelreviere in Schleswig-Holstein. Wer hier gut segeln kann, kann überall gut segeln.
Die Windverhältnisse auf dem Seeteil vor Bad Segeberg waren sehr an- sprechend. Die Windverhältnisse im Rönnauer Teil auch nicht schlecht. Das Nadelöhr auf diesem See ist Spitzen- ort, einer der schönen Teile im See - wenn der Wind sich nicht dauernd drehen würde.
Also gut. Gestartet wurde wie immer gegen den Wind aus der Stipsdorfer Bucht zur Wendemarke vor dem SBV ( Segeberger Bootsverein ).
Das Segeln brachte richtig Spaß. Der erste Vorsitzende verlor dabei auch noch zu allem Überfluss sein rotes Cap. Weiter ging es nach Passieren der Wendetonne jetzt in Richtung Klein Rönnau. Selbst die Enge Spitzen- ort wurde zügig passiert. Es kam so richtig Freude am Segeln auf. Die Sonne lachte vom Himmel, der Wind war gut und stetig und das Herz der Freizeitsegler hatte allen Grund zur Freude.
Die Wendemarke vor Klein Rönnau passierten die ersten drei Boote fast im Formationssegeln.
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Der Rest war schon weit abgeschla- gen. Nun zurück in den Stipsdorfer Teil. Und wie verhext - es lief nichts mehr. Der Wind drehte und kam nun aus West. Bis zur Untiefe noch fast alles im grünen Bereich. Aber je näher man auf Spitzenort zulief, um so drehender wurde der Wind oder es war plötzlich und unvermittelt Windstille.
Es lief gar nichts mehr, oder wenn doch, dann im Schneckentempo und mit Grundberührung.
Im Segeberger Teil ging es dann wieder zügig zur Sache. Die Wende- tonne Stipsdorf lag so schön im Wind, dass es eine Freude war, sie zu pas- sieren. – GEHT DOCH -
Von hier aus, am Wind, war es bis ins Ziel ein Genuss zu segeln.
Die drei Regatten, die wir dieses Jahr gesegelt sind, waren allesamt ein tolles Ereignis. Man sollte sich aber doch überlegen, ob man diese Veran- staltungen nicht häufiger macht, damit man auch einmal ein Streichergebnis oder eine Terminkollision einplanen oder umgehen kann. Schön wäre es auch, wenn es den bis jetzt noch nicht mitmachenden Sportkollegen möglich wäre, sich an den Regatten zu beteiligen.
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Wir haben hier ein wunderschönes Segelrevier, und wir sollten es auch nutzen. Wir betreiben hier keinen Hochleistungssport, sondern wollen ( sollten ) unsere Umwelt bewusst erleben und genießen. Und dazu ist KEINER zu alt..
Der Zieleinlauf ging diesmal deutlich an das Team Jokisch.
Nach Jardstickberechnung ist das Endergebnis
Jokisch, Jörg – Jokisch, Sven |
74,9 min (505ver) |
Bunge, Detlef – Bunge, Aletta |
77,1 min (Pirat) |
Rybakowski, Christian – Rybakowski, Renate |
85,2 min (Conger) |
Bunge, Uwe – Bunge, Christian |
85,5 min (Conger) |
Kabel, Holger – Schulz, Winfried |
93,2 min (Kielzugvogel) |
Diese Saison ist leider jetzt wieder zu Ende. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer und hoffe, dass er wieder so wird wie dieser……..
Ach übrigens: Der erste Vorsitzende hat sein rotes Cap wiedergefunden. Es war noch nicht untergegangen.
SBV Fotogalerie - Herbstregatta
20. September 2009
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Text und Fotos: Winfried Schulz, Bearbeitung: Reith